Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien
Bergisches Land (AG EEBL)
| Aktuelles |
Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Bergisches Land wählt neue Sprecher.
Die Arbeitsgemeinschaft bedankt sich beim Remscheider Umweltamtsleiter – Herrn Wolfgang Putz - für seinen langjährigen Einsatz als Sprecher der AG (vormals Arbeitskreis Biomasse), der dieses Amt nun auf eigenen Wunsch aufgab. Bei der erforderlichen Neuwahl bestimmte die AG Herrn Rolf Kinder (Stadt Wuppertal) sowie Herrn Peter Vorkötter (Stadt Solingen) und Frau Monika Meves (Stadt Remscheid) zu ihrem Sprecher bzw. stellvertretenden Sprechern/Sprecherin.
Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich für eine nachhaltige Energieversorgung und -verwendung in der Region ein. Neben den drei bergischen Großstädten und dem Kreis Mettmann arbeiten zurzeit die örtlichen Energieversorger, das Regionalforstamt Bergisches Land, Holzcluster Bergisches Land, der Wupperverband, die EnergieAgentur.NRW und ZebiO (Zentrum für biogene Energie Oberberg e.V.) partnerschaftlich in der AG zusammen. Die Regionalagentur RSW koordiniert die Zusammenarbeit als Geschäftsstelle.
Die neuen Sprecher haben sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit mit weiteren regionalen Akteuren aus dem Bereich der erneuerbaren Energien (beispielweise Kreisen und Kommunen) weiter auszubauen, um die AG als Netzwerk noch stärker im Bergischen zu etablieren.
Kontakt: AG Erneuerbare Energien Bergisches Land – Rolf Kinder (Sprecher) Telefon: 0202/5636942
Branchenverzeichnis Bioenergie
Branchenverzeichnis Bioenergie erschienen – Anbieter für Bioenergie in der Region
Unter dem Titel „Branchenverzeichnis Bioenergie in der Region Remscheid, Solingen, Wuppertal und Kreis Mettmann“ wurde jetzt erstmals ein Branchenverzeichnis von Unternehmen und Institutionen herausgegeben, die in der Region (und darüber hinaus) im Bereich der Bioenergie tätig sind. Dort kann man über 60 erfahrene Unternehmen finden, die in der Beratung, im Bau und Betrieb und bei weiteren Dienstleistungen im Bioenergiemarkt tätig sind, z. B. der Herstellung und dem Vertrieb von Holzpellets und Holzhackschnitzel.
Die Herausgeber, die drei Bergischen Großstädte und der Kreis Mettmann, wünschen sich, dass dadurch neue Projekte und Kooperationen initiiert werden, die im Rahmen der Energiewende einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Energieversorgung leisten. Gleichzeitig kann damit die regionale Wirtschaft gestärkt werden.
Der 92-seitige Branchenführer enthält, neben der Beschreibung verschiedener Bioenergieprodukte, eine Übersichtskarte in der die Anbieter lokalisiert werden können. Die informativen Unternehmensprofile enthalten eine kurze Vorstellung der Betriebe, ihre Kontaktdaten und Leistungen.
Diese erste Ausgabe des Verzeichnisses stellt allerdings nur die Betriebe und Einrichtungen vor, die auf eine entsprechende aktuell durchgeführte Anfrage positiv reagiert haben.
Es ist beabsichtigt das Branchenverzeichnis fortlaufend zu aktualisieren und fortzuschreiben. Daher sind hier noch nicht aufgenommene, bergische Anbieter von Produkten und Dienstleistungen aus dem Bereich der Bioenergie ausdrücklich aufgerufen, sich an die unten angegebene Kontaktadresse zu wenden. Sie können gerne in die Online-Version des Branchenverzeichnisses aufgenommen werden.
Das Branchenverzeichnis entstand im Rahmen des Projektes „Regionales Bioenergiemanagement des Kreises Mettmann und der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal“. Das vom Land NRW geförderte Projekt soll dazu beitragen, die dezentrale energetische Nutzung von Biomasse auszubauen.
Interessenten erhalten kostenfrei ein Exemplar der Broschüre bei der Stadtverwaltung Wuppertal, Geschäftsbereichsbüro 100.2, z.Hd. Herrn Kinder (Tel.: 0202-563 6942), 42269 Wuppertal
oder hier als PDF-Datei herunter laden (8 MB):
http://www.regionalagentur-rsw.de/uploads/media/Branchenverzeichnis_Bioenergie_8_MB.pdf
Abschlussbericht „Regionales Bioenergiemanagement" 2010 - 2011
Dieser Abschlussbericht berichtet über das zweijährige Pilotprojekt „Regionales Bioenergiemanagement“ des Kreises Mettmann und der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal. Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Naturschutz und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt das Bioenergiemanagement. Der Bericht wurde vom Regionalen Bioenergiemanager erstellt.
Die Nutzung von Biomasse wird in naher Zukunft - neben weiteren regenerativen Energieformen - ein wichtiger Bestandteil unserer Energieversorgung sein. Als Biomasse wird die Gesamtheit des organischen Materials bezeichnet. Basis der in Biomasse gespeicherten Energie (Bioenergie) ist die Sonnenenergie, welche über die Photosynthese in Pflanzen chemisch gebunden wird.
Ungenutzte Biomassepotenziale aus der Forstwirtschaft, biogene Abfallstoffe aus den Kommunen und der Industrie, Wirtschaftsdünger wie Gülle, Produkte und Reststoffe aus der Tierhaltung, Energiepflanzen (z.B. Mais) aus der Landwirtschaft, Biomasse aus landschaftspflegerischer Tätigkeit und schnell wachsende Hölzer (Kurzumtriebsplantagen) stehen als Energielieferanten schon heute zur Verfügung.
Die Energie kann als Festbrennstoff (Holz), als Gas (Biogas) oder flüssig (Biodiesel, Bioethanol) genutzt werden.
Die Bioenergie lässt sich in den nächsten Jahren noch weiter ausbauen und bietet neue wirtschaftliche Chancen für die Land- und Forstwirtschaft sowie für andere gewerbliche Bereiche. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass die Wertschöpfung in der Region verbleibt.
Im Mix der Erneuerbaren Energien spielt die Bioenergie aus mehreren Gründen eine besondere Rolle: Im Gegensatz zu den anderen erneuerbaren Energieträgern wie Wind- und Solarenergie ist Bioenergie grund- und spitzenlastfähig und problemlos speicherbar. Zudem ist Bioenergie die erneuerbare Energie, aus der sich alle benötigten End- bzw. Nutzenergien wie Wärme, Strom und Kraftstoffe direkt gewinnen lassen.
Download (780KB):
http://www.regionalagentur-rsw.de/uploads/sbs_dl_list/BEM-Abschlussbericht_KME-RS-SG-W.pdf
Kurzumtriebsplantagen (KUP)
Einsatzmöglichkeiten in den Bergischen Großstädten und dem Kreis Mettmann
INFORMATIONSPAPIER
Anlass für die Erstellung dieses Informationspapiers zu Kurzumtriebsplantagen ist die Schaffung einer Diskussionsgrundlage mit verschiedenen Akteuren, um vermehrt Kurzumtriebsplantagen in der Region zu etablieren und so einen Beitrag zur nachhaltigen und regenerativen Energieversorgung zu leisten.
Eine Kurzumtriebsplantage ist eine Anpflanzung schnell wachsender Bäume oder Sträucher
mit dem Ziel, innerhalb kurzer Umtriebszeiten Holz als nachwachsenden Rohstoff zu produzieren und für die Energieerzeugung einzusetzen.
s. dazu die Information als Download
Was wir wollen
Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich für eine nachhaltige Energieversorgung und -verwendung in der Region ein. Die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal sowie der Kreis Mettmann sind Mitglieder im Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder / Alianza del Clima e.V. Sie verfolgen das im Jahr 2006 dort beschlossene Ziel, alle fünf Jahre die CO2-Emissionen um zehn Prozent zu reduzieren. Alle Partner tragen dieses Ziel mit.
Zusammen mit Energieeinsparung und Energieeffizienzsteigerung leisten die erneuerbaren Energien für die Strom- und Wärmeerzeugung einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Minderung, zum Ersatz fossiler Energien und zur regionalen Wertschöpfung. Allein das Potenzial energetisch nutzbarer holzartiger Biomasse in Remscheid, Solingen, Wuppertal und dem Kreis Mettmann entspricht ca. 26 Millionen Litern Heizöl. Auf Basis regionaler Zusammenarbeit können erneuerbare Energien leichter erschlossen und genutzt werden, z.B. durch planerische Festlegungen, durch Zusammenführung wirtschaftlich nutzbarer Mengen und durch Vernetzung regional vorhandenen Fachwissens sowie der regionalen Akteure.
Was wir tun
Im Laufe der bergischen Zusammenarbeit entstanden mehrere Studien zu Potenzialen und Nutzungsmöglichkeiten erneuerbarer Energien, z.B. zu Möglichkeiten der Reaktivierung von Wasserkraftstandorten und zu Potenzialen der Biomassenutzung, deren Handlungsempfehlungen weitgehend umgesetzt wurden. 2006 gingen beispielsweise der Holzenergiehof Wuppertal und eine erste größere Holzhackschnitzel-Heizanlage in Betrieb, der in den Folgejahren zahlreiche weitere folgten.
2003-2007 wurden bisher ungenutzte, nicht in Konkurrenz zu den Zielen des Gewässerschutzes stehende Wasserkraftpotenziale erschlossen, z. B. im Rohwasser von Trinkwassertalsperren. Insgesamt hat die Nutzung erneuerbarer Energien in der Region deutlich zugenommen. Seit 2008 wird der erreichte Stand von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im „Statusbericht Erneuerbare Energien“ dokumentiert.
Die AG bietet regelmäßig für verschiedene Zielgruppen Workshops und Fortbildungsveranstaltungen zur Umsetzung neuer Gesetze (z.B. Erneuerbare Energien Wärmegesetz oder der Energieeinsparverordnung) oder beispielsweise zur Nutzung von Biomasse im gewerblichen Bereich an. 2011 wird ein Kompetenzatlas Bioenergie für die Region vom Bioenergiemanagement herausgegeben.
Wer wir sind
Die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal arbeiten seit 1990 beim Klimaschutz und bei der Erschließung und Nutzung erneuerbarer Energien zusammen. Im Jahr 2000 gründeten sie die Leitthemenkommission Klimaschutz zur Identifikation geeigneter Projekte für die Regionale 2006. Als Steuerungsgremium Klimaschutz sorgte die Kommission ab 2003 für die Umsetzung der Projekte zu den Themen: Wasserkraftnutzung, Einsatz von Brennstoffzellen, Nutzung von Biomasse und Errichtung eines regionalen „Einsparkraftwerks“.
Als Arbeitskreis (AK) Biomasse wurde nach der Regionale 2006, jetzt zusammen mit dem Kreis Mettmann, weiter an Strategien und Projekten gearbeitet.
Seit 2010 unterstützt ein Bioenergiemanager, finanziert aus dem Landesprogramm zur Umsetzung des Biomasseaktionsplans des Landes NRW, die Arbeit des AK Biomasse.
Um dem aktuellen Arbeitsspektrum und der Zielsetzung zu entsprechen, nennt sich der Arbeitskreis im Juni 2011 um in Arbeitsgemeinschaft „Gewinnung und Verwendung von erneuerbaren Energien im Bergischen Land“ (AG Erneuerbare Energien). Neben den drei bergischen Großstädten und dem Kreis Mettmann arbeiten zurzeit die örtlichen Energieversorger, das Regionalforstamt Bergisches Land, Holzcluster Bergisches Land, der Wupperverband, die EnergieAgentur.NRW und ZebiO (Zentrum für biogene Energie Oberberg e.V.) partnerschaftlich in der AG zusammen. Die Regionalagentur RSW koordiniert die Zusammenarbeit (Geschäftsstelle).
Weitere Partner aus dem Bergischen Land sind willkommen.
Downloads
| Branchenverzeichnis Bioenergie (8.56 MB) |
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Abschlussbericht "Regionales Bioenergiemanagement" (688 KB) |
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Kurzumtriebsplantagen (KUP) (42 KB) |
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Statusbericht 2000-2007 (6.28 MB) |
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Fortschr. Statusbericht -2009 (657 KB) |
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Flyer AG EEBL (3.31 MB) |
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Geschäftsordnung AG EEBL (25 KB) |
Ansprechpartner
Sprecher der AG
Rolf Kinder
Stadt Wuppertal
Geschäftsbereichsbüro 100.2
Tel.: 0202/563-6942
Rolf.Kinder[@]stadt.wuppertal.de
Geschäftsführer der AG
Dieter Holdorf
Regionalagentur RSW
Tel.: 0202/563-4134
info[@]eebl.de
Links zum Thema
www.erneuerbare-energien.de
www.energieagentur.nrw.de
www.zebio.de









