Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die "Bildungsschecks NRW" eingeführt. Das bundesweit einmalige Angebot richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Beschäftigten. Bilden sich deren Mitarbeiter/-innen weiter, so übernimmt das Land NRW die Hälfte der Kursgebühren - maximal jedoch € 500,00 pro Bildungsscheck. Der Bildungsscheck kann vom Unterrnehmen oder vom Beschäftigten beantragt werden. Der Bildungsscheck kann für unterschiedliche Weiterbildungsangebote genutzt werden. Der Besuch berufsspezifischer Kurse ist ebenso möglich wie zum Beispiel die Anmeldung bei Sprach- oder Computerkursen - sofern sie einen beruflichen Bezug haben.
Das Förderinstrument Bildungsscheck richtet sich an Arbeitnehmer/-innen, die im laufenden Jahr und im Vorjahr keine vom Arbeitgeber beauftragte Fortbildung genutzt haben. Sie können vom Bildungsscheck ganz direkt profitieren. Weitere Programm-Informationen hierzu erhalten Sie unter: Bildungsscheck NRW
Persönliche Beratung und den Bildungsscheck erhalten Sie bei den Bildungsberatungsstellen.
Beratung für Betriebe im Bergischen Städtedreieck
Christine Günzing, Quallianz e.V., Tel.: 317 13 133, Email
Beratung für Beschäftigte und Betriebe
Remscheid:
Frau Thews-Jürgens, VHS Remscheid, Tel.: 02191 - 16 34 84, Email
Herr Ströter, VHS Remscheid, Tel.: 02191 16 34 91, Email
Solingen:
Frau Thomas, Bergische VHS, Tel.: 0212 22 16 340, Email
Wuppertal:
Frau Jentzsch, Bergische VHS, Tel.: 0202 563 46 12, Email
Herr Wondorf, Bergische VHS, Tel.: 0202, Email
Potentialberatung NRW
Kleine und mittelständische Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeiter/-innen, die länger als fünf Jahre bestehen, können eine Förderung für die Beratung durch externe Unternehmensberater erhalten.
Die Potenzialberatung hat das Ziel, betriebliche Stärken-/Schwächen-Analysen zu erstellen und im Ergebnis einen umsetzbaren Handlungsplan vorzulegen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Mitarbeiterqualifizierung, neue Arbeitszeitsysteme, Organisationsstrukturen, neue Produktionstechniken und -prozesse sowie die Erschließung neuer Märkte und Marktbereiche.
Detaillierte Informationen über die Potenzialberatung NRW erhalten Sie hier.
Selbstverständlich stehen Ihnen die Mitarbeiter/-innen der Regionalagentur auch persönlich für Ihre Fragen und die Unterstützung von Anträgen zur Verfügung.
Beschäftigtentransfer NRW
Auf strukturellen Wandel und konjunkturellen Entwicklungen reagieren zahlreiche Unternehmen mit der Freistellung von MitarbeiterInnen. Um Personalabbau sozialverträglich zu gestalten und betroffene Beschäftigte erfolgreich in Arbeit zu bringen, hat die Landesregierung NRW das arbeitspolitische Instrument des Beschäftigtentransfers entwickelt. Transferagenturen und Transfergesellschaften bieten professionelle Unterstützung beim Beschäftigtentransfer.
Welche Fördermöglichkeiten das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen bietet und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, können Sie dem Flyer Beschäftigten (siehe Download) entnehmen.
Weitere Informationen zu Transfermaßnahmen, Transferkurzarbeitergeld, betriebliche Voraussetzungen, finanzielle Förderungen ...
http://www.beschaeftigtentransfer.nrw.de/
Brücken bauen in den Beruf
Für Frauen und Männer, die nach einer Familienphase wieder ins Arbeitsleben einsteigen wollen, bietet das Handlungsprogramm für Berufsrückkehrende "Brücken bauen in den Beruf" verbesserte Information und Förderung von Qualifizierung und Ausbildung. Bestehende und neue Ansätze werden in dem Handlungsprogramm aufgegriffen, um den beruflichen Wiedereinstieg zu erleichtern.
Mit dem übergreifenden Ansatz des Handlungsprogramms "Brücken bauen in den Beruf" will das Arbeitsministerium des Landes NRW gemeinsam mit der Europäische Union durch Mittel des Europäischen Sozialfonds einen Beitrag zur Chancengleichheit leisten. Hier steht nach wie vor die Verbesserung der Situation von erwerbstätigen Frauen an erster Stelle. Dafür werden kontinuierlich Lösungen gesucht und gezielte Angebote formuliert.
Wir als Regionalagentur informieren vorrangig regionale Institutionen und Einrichtungen über neue Ansätze und Fördermöglichkeiten. Hiervon profitieren aber auch Einzelpersonen, die an Maßnahmen dieser Anbieter teilnehmen.
Im Rahmen des Handlungsprogramms kooperiert die Regionalagentur RSW mit den verschiedenen regionalen Akteuren und unterstützt diese bei lokalen Veranstaltungen und Aktionen (siehe regionale Projekte).
Das Konzept "Brücken bauen in den Beruf"
Das Land NRW konzentriert sich in Ergänzung zu den bereits vorhandenen Angeboten (z.B. der Agenturen für Arbeit) auf folgende Schwerpunkte:
1. Das Bürger- und Beratungscenter "Call NRW" hat eine Hotline Wiedereinstieg eingerichtet, diese dient dazu, ratsuchenden Frauen einen Überblick über die vorhandenen Fördermöglichkeiten zu geben und darüber hinaus zu speziellen Angeboten und Netzwerken in den Regionen zu informieren.
2. Verstärkte Nutzung der Programme Bildungsscheck und Potentialberatung (einschließlich Arbeitszeitberatung) für den Themenbereich Berufsrückkehr, insbesondere Weiterbildungsmöglichkeiten über den Bildungsscheck.
3. Innovationsprojekte - Für die Umsetzung besonders innovativer Ideen und Projekte im Themenbereich Vereinbarkeit Familie und Beruf etc. bestehen seitens des Landes weitere Fördermöglichkeiten, um beispielsweise Pilotprojekte durchzuführen.
An wen kann man sich wenden?
Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite, im Downloadbereich sowie unter den angebebenen Links oder wenden Sie sich direkt an die Regionalagentur RSW.
Weitere nützliche Links:
www.arbeit.nrw.de
www.wiedereinstieg.nrw.de
www.migra-info.de
www.komnet.nrw.de
www.callnrw.de
Werkstattjahr NRW - Schuljahr 2009/2010
Mit der Schule abgeschlossen und ohne Lehrstelle? Dann kann das Werkstattjahr genau die richtige Wahl sein. Viele Jugendliche verlieren „Zeit“ auf dem Weg in den Beruf, weil es mit einer Berufsausbildung direkt nach dem Schulabschluss nicht geklappt hat. Um ihnen weiterzuhelfen, haben das NRW-Arbeitsministerium und das NRW-Schulministerium gemeinsam das Werkstattjahr entwickelt, es wird mit Mitteln des ESF und des Landes NRW finanziert.
Das Werkstattjahr bietet viel praktisches Lernen und läuft im Normalfall folgendermaßen ab: Zwei Tage pro Woche besuchen die Jugendlichen das Berufskolleg, die restlichen Tage verbringen sie in einer Ausbildungswerkstatt.
Die Jugendlichen lernen den Berufsalltag kennen und können Kontakte zu möglichen Arbeitgebern knüpfen.
Mehr Informationen finden Sie im Internet unter: www.werkstattjahr.nrw.de.
Selbstverständlich helfen Ihnen die Fallmanager der Agentur für Arbeit und die Berufsberatung weiter. Gleiches gilt auch für die Lehrerinnen und Lehrer der Berufskollegs.




